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Das schönste Panorama Baden-Württembergs

Festungsruine Hohentwiel

Bandhaus in der oberen Festung der Festungsruine Hohentwiel;  Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Arnim Weischer
Ritterburg und Herzogsschloss

Das Fürstliche Haus

Die Ruinen des heute noch sichtbaren Fürstlichen Hauses, auch Herzogsschloss genannt, stammen aus den Jahren 1553 bis 1554, als Herzog Christoph von Württemberg die Anlage repräsentativer und im Stil der Renaissance ausbauen ließ. Doch die Mauern bergen den ältesten Teil der Festungsanlage: Reste der Ritterburg aus dem 12. Jahrhundert.

Bandhaus in der oberen Festung der Festungsruine Hohentwiel; Foto: Staatsanzeiger für Baden-Württemberg

Der Südflügel des Schlosses.

Die Ritterburg

Die vierflügelige Anlage des Fürstlichen Hauses umschließt einen Hof, der durch ein großes Tor betreten wurde. In seinen Mauern sind noch Reste der ehemaligen Ritterburg enthalten – ein großes Gebäude mit einem Hof. Das genaue Alter der Anlage lässt sich nicht mehr mit Sicherheit ermitteln; sie ist aber wohl ins 12. Jahrhundert zu datieren. 

Schlussstein des Schlosses der Festungsruine Hohentwiel; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Arnim Weischer

Laut Schlussstein war das Schloss 1554 fertig.

Der Umbau zum Renaissanceschloss

Auf Herzog Ulrich von Württemberg, der 1519 auf den Hohentwiel geflohen war, geht der Ausbau des Hohentwiel zur Landesfestung zurück. Doch erst unter seinem Sohn, Herzog Christoph, erhielt das Fürstliche Haus seine endgültige Gestalt im Stil der Renaissance. Davon zeugt die Jahreszahl 1554 am Gewölbeschlussstein des Nordtores. Baumeister war  Aberlin Tretsch (1500–1577), der zur selben Zeit auch die dreigeschossigen Arkaden des Alten Schlosses in Stuttgart errichtete.

Reste einstiger Baukunst

Neben dem Tonnengewölbe des Nordtores ist die Küche der noch am besten erhaltene Gebäudeteil. Die dicken Mauern, die den Hof umschließen, eine Zisterne, Reste eines Rundturms an der Nordostecke, Fenstergewände mit flachen Bögen über den Fensteröffnungen – das ist alles, was heute noch von der Baukunst des Aberlin Tretsch noch zu sehen ist.

Zisterne in der oberen Festung der Festungsruine Hohentwiel; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Arnim Weischer
Fenster des Bandhauses in der oberen Festung der Festungsruine Hohentwiel; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Arnim Weischer
Durchgang zum Innenhof in der oberen Festung der Festungsruine Hohentwiel; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Arnim Weischer

Die obere Festung bietet aus jedem Blickwinkel unterschiedliche Eindrücke von der einst mächtigen Schlossanlage.

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