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Festungsruine Hohentwiel

Festungsruine Hohentwiel; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Achim Mende
Sicherung des Zugangs zum Hohentwiel

Eschensterben erforderte Holzeinschlag

Seit Sommer 2018 hat das Eschensterben auch den Hohentwiel massiv erfasst. Vor diesem Hintergrund sah sich das Kreisforstamt in der Pflicht zu reagieren. Es erfolgte der Einschlag der Eschen im Januar/Februar 2019.

Eschensterben macht Einschlag des Holzes erforderlich

Seit Sommer 2018 hat das Eschensterben auch den Hohentwiel massiv erfasst. Vor diesem Hintergrund sah sich das Kreisforstamt in der Pflicht zu reagieren. Nach Gesprächen mit der höheren Naturschutzbehörde, der höheren Forstbehörde, der Stadt Singen und den Naturschutzbänden, kam man einhellig zum Schluss, dass im Interesse der Besuchersicherheit gehandelt werden muss. Man war sich zudem einig, dass es zur Fällung der Bäume, die auf die Straße bzw. Hauptwege fallen können, keine Alternative gibt. Es wurde vereinbart, dass im Sinne der Bannwaldverordnung keine Nutzung des Holzes stattfindet und nur im Nahbereich der Wege und auf naturschutzwichtigen Flächen die Beseitigung des Holzes erfolgt. Entsprechend dieser Absprachen erfolgte der Einschlag der Eschen im Januar/Februar 2019.

Neues Waldbild für Besucher

Für die Besucher des Hohentwiel ergibt sich jetzt ein gänzlich neues Waldbild, das in Teilen vor allem durch den Verlust der Starken Eschen im oberhalb der Domäne geprägt ist. Sicherlich befremdlich wirkt die Holzmenge, die teilweise liegengeblieben ist. Dies ist aber dem Nutzungsverbot im Bannwald geschuldet. Diese Eschen stellen jetzt liegendes Totholz dar, das künftig als Lebensraum für Insekten, Pilze und als Brutstätte für Vögel dient. Durch die jetzige Maßnahme dürfte auf lange Zeit ein sicherer Zugang zum Hohentwiel gewährleistet sein.